Lageplan

Allgemein

Der Liegenschaftsplan zum Bauantrag (ehem. Lageplan genannt) dient der Veranschaulichung der Grundstücks-, Bebauungs- und Eigentums- verhältnisse. Meist wird dieser bei größeren Umbauten und im Allgemeinen bei Neubauten benötigt. Der Liegenschaftsplan ist als Bauvorlage Bestandteil des Antrages auf Baugenehmigung. Auf der Grundlage dieses Planes wird die Genehmigungsfähigkeit oder Genehmigungsfrei- heit des Bauvorhabens geprüft. In welchem Umfang (ob mit oder ohne Höhen, Anzahl der Exemplare, usw.) der Liegenschaftsplan benötigt wird, entscheidet der Entwurfsverfasser ( Architekt ) bzw. die Behörde / Kommune.

Zweck

Der Liegenschaftspalan besteht aus drei Teilen, die bei der Beantragung eines Bauvorhabens der Bauaufsicht die Grundstücks-, Bebauungs-, und Eigentumsverhältnisse neben dem beschreibenden Teil des Deckblattes und der Bauvorlagen des Architekturbüros darstellt.

Je nach Vorhaben werden ggf. örtliche Arbeiten wie ein Ortsvergleich (Abgleich des Kartenteiles mit der Örtlichkeit und Eintragung von relevanten Bebau- ungsmerkmalen), eine Höhenaufnahme (mit örtlichem Anschluss oder bezogen auf NN) und ggf. Bebauungs- planeinsicht notwendig. Die Liegenschaftskarte wird anschließend mit diesen Angabe ergänzt und das Bauvorhaben rot eingetragen.