Grenzfeststellung

Allgemein

Eine Grenzfeststellung*² ist ein amtliches Verfahren, dessen Ergebnisse auch in das Kataster übernommen werden. Wie auch bei der Grenzanzeige werden in der Örtlichkeit anhand von Koordinaten oder auch Rissen aufgrund der Entstehungsmaße die Grenzpunkte des Flurstückes aufgesucht und kenntlich gemacht. Falls keine Grenzeinrichtung mehr vorhanden ist, kann eine amtliche neu gesetzt / erstellt werden.

 

Zweck

Wissen wo die Grenze ist und rechtlich auf sicherer Seite stehen.


Ablauf

Nachdem Sie uns mitgeteilt haben um welche Grenzpunkte es geht, wird ein Termin (meistens Mess- und Anhörungstermin) in Absprache mit Ihnen festgesetzt. Zu diesem Termin werden dann nicht nur Sie, sondern auch die Eigentümer der an das Antragsgrundstück angrenzenden Flurstücke angeschrieben, da es ggf. notwendig ist, deren Flurstück zu betreten um Grenzverläufe herzustellen oder aufzusuchen. Die Teilnahme derjenigen an diesem Termin ist jedoch jedem selbst überlassen. Lediglich der Zugang muss gewährleistet sein.

Nach dem Messtermin erfolgt die Innendienstleiche Bearbeitung der Messung und der Unterlagen. An die Betroffenen Eigentümer geht nun eine Mitteilung (Kopien der Skizze zur Niederschrift und Niederschrift) gegen diese ein begründeter Wiederspruch eingelegt werden kann. Erfolgt keiner innerhalb der Frist, so werden die Ergebnisse der Vermessung rechtskräftig und werden ins amtliche Liegenschaftskataster übernommen

 

*² = Bei einer Grenzfeststellung handelt es ich um eine hoheitliche Leistung, die nur durch eine Stelle nach § 15 HVGG ausgeführt werden darf. Wir arbeiten hierbei mit einem ÖbVI zusammen und kümmern uns für Sie um die Durchführung der Maßnahme. Die Kosten richten sich nach der Verwaltungskostenordnung für den Geschäftsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (VwKostO-MWEVL) . Der Gebührenbescheid wird ihnen nach der Durchführung der Leistung direkt durch den ÖbVI zugestellt.